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06.03.2017

08:18 Uhr

Plan von Schulz und Nahles

„Arbeitslosengeld Q“ – ein Coup der SPD?

VonDonata Riedel, Frank Specht

PremiumMartin Schulz und Andrea Nahles stellen am Montag ihr Konzept zur Verlängerung des Arbeitslosengeldes vor. Dafür ernten sie Kritik der Arbeitgeber, Lob von Gewerkschaftern – und Warnungen von Ökonomen.

Ein Jahr Qualifizierung verkürzt den ALG-I-Anspruch um ein halbes Jahr. Der SPD-Parteivorstand soll das neue „Arbeitslosengeld Q“ – das Q steht für Qualifizierung – an diesem Montag beschließen, Schulz und Nahles wollen es anschließend gemeinsam vorstellen. dpa

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz

Ein Jahr Qualifizierung verkürzt den ALG-I-Anspruch um ein halbes Jahr. Der SPD-Parteivorstand soll das neue „Arbeitslosengeld Q“ – das Q steht für Qualifizierung – an diesem Montag beschließen, Schulz und Nahles wollen es anschließend gemeinsam vorstellen.

BerlinAndrea Nahles sieht spätestens seit 2009 eine reine Verlängerung des Arbeitslosengeldes I kritisch. Die Arbeitsministerin, damals SPD-Vizechefin und Arbeitsmarktexpertin der Bundestagsfraktion, sagte kurz vor dem Ende der ersten Großen Koalition: Sie würde das Geld der Bundesagentur für Arbeit lieber in die Weiterbildung Arbeitsloser stecken. Damit stellte sie sich den damaligen Vorschlägen ihrer Partei entgegen, das Arbeitslosengeld I (ALG I) in der Rezession länger zu zahlen.

Nahles‘ Argument ist angekommen. Vor zwei Wochen hatte der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz noch eine schlichte Verlängerung der Arbeitslosengeld-Zahlung angekündigt. Davon ist in der SPD nun nicht mehr die Rede: Längeres Arbeitslosengeld...

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