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18.01.2017

10:41 Uhr

Rentenangleichung Ost

Neues Milliarden-Grab in der Rentenpolitik

VonPeter Thelen

PremiumObwohl die Löhne im Osten immer noch niedriger sind als im Westen, will Arbeitsministerin Andrea Nahles die Ostrenten bis 2024 auf Westniveau anheben. Zur Kasse gebeten werden dafür mal wieder die Versicherten.

Die Gesamtkosten für die Rentenangleichung beziffert Nahles im jetzt fertiggestellten Referentenentwurf auf 15,7 Milliarden Euro. dpa

Andreas Nahles

Die Gesamtkosten für die Rentenangleichung beziffert Nahles im jetzt fertiggestellten Referentenentwurf auf 15,7 Milliarden Euro.

BerlinAm Anfang der Legislaturperiode sorgte die Koalition für Negativschlagzeilen, weil sie mit der Mütterrente und der Rente ab 63 Zusatzausgaben für langjährig Versicherte von insgesamt zehn Milliarden Euro pro Jahr verursachte.
Hätte es die Verbesserung für einige wenige zulasten aller nicht gegeben, könnte der Rentenbeitrag heute statt bei 18,7 Prozent fast einen ganzen Prozentpunkt niedriger liegen.

Zum Ende der Legislaturperiode wiederholt Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nun dieses Spiel. Wieder geht es um eine begrenzte Gruppe: die Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern. Weil die Ostlöhne auch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung im Durchschnitt erst 87 Prozent des Westniveaus erreicht...

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