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18.07.2016

17:46 Uhr

Rudolf Scharping zum Hahn-Debakel

„Die Fehler müssen aufgearbeitet werden“

PremiumBeim Verkauf des Flughafen Hahns seien schwerwiegende Fehler passiert, meint Rudolf Scharping. Es sei nicht schwer, in China Informationen über Geschäftspartner zu bekommen – wenn man wisse, wie. Ein Gastbeitrag.

Rudolf Scharping (SPD) war von 1991 bis 1994 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und später Bundesverteidigungsminister. Nach seiner Zeit in der Politik gründete er die Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation AG (RSBK). Seit mehr als zehn Jahren unterstützt er deutsche Firmen in China in Fragen der Strategieentwicklung. Er berät auch chinesische Unternehmen bei Kooperationen in Deutschland. Imago

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Rudolf Scharping (SPD) war von 1991 bis 1994 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und später Bundesverteidigungsminister. Nach seiner Zeit in der Politik gründete er die Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation AG (RSBK). Seit mehr als zehn Jahren unterstützt er deutsche Firmen in China in Fragen der Strategieentwicklung. Er berät auch chinesische Unternehmen bei Kooperationen in Deutschland.

Der gescheiterte Verkauf des Flughafens Hahn in Rheinland-Pfalz schlägt hohe Wellen. Ein Untersuchungsausschuss des Landtags dürfte folgen. Es ist richtig, mögliche Fehler der Landesregierung aufzuarbeiten. Der Fall ist aber auch ein Lehrstück für die Prüfung der Bonität eines chinesischen Geschäftspartners. Damit war die KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft beauftragt. Auch hier gilt es, schwerwiegende Fehler aufzuarbeiten – und für die unternehmerische und wirtschaftliche Praxis daraus zu lernen.
Grundlage jeder Prüfung sollten genaue Informationen über die fragliche Gesellschaft sein, ihre „Business License“, die Namen und wirtschaftlichen Hintergründe der Gesellschafter, deren mögliche Verflechtung mit anderen Gesellschaften. In der Regel reichen dazu ins Englische übersetzte Namen...

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