Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.03.2016

14:19 Uhr

Sahra Wagenknecht – „Reichtum ohne Gier“

Linkes Hohelied auf den Nationalstaat

VonNorbert Häring

PremiumSahra Wagenknecht bricht in ihrem neuen Buch mit dem traditionellen Internationalismus der Sozialisten. Die Staaten sollen sich die politische Macht von der EU zurückholen, fordert die Fraktionschefin der Linkspartei.

„Die Euro-Zone ist nicht demokratisch gestaltbar.“ dpa

Fahnen vor dem EU-Parlament

„Die Euro-Zone ist nicht demokratisch gestaltbar.“

DüsseldorfMit ihrem neuen Buch legt Sahra Wagenknecht ihrer Partei und deren Anhängern ein Ei ins Osternest, das sicherlich viele als Kuckucksei betrachten werden. Sozialismus, Solidarität, Umverteilung, Verstaatlichung und ähnliche lieb gewordene Begriffe kommen praktisch nicht vor in „Reichtum ohne Gier: Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“. Dafür umso mehr Begriffe wie Marktwirtschaft, Wettbewerb, Leistung, Eigentum. Das kennt man inzwischen von ihr. Wie in ihrem letzten Buch beruft sie sich vor allem auf ordoliberale Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft wie Wilhelm Röpke und Walter Eucken und Liberale wie Joseph Schumpeter, um ihre These zu stützen, dass der real existierende Kapitalismus...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×