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21.03.2017

13:45 Uhr

Schulz und die SPD

Wahlkampf mit Verlustängsten

VonJan Hildebrand

PremiumSeit Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit, während Löhne und Renten steigen. Dennoch kann Schulz mit der Angst vor dem sozialen Abstieg punkten. Die Politik kann das Gefühl von Unsicherheit nicht leugnen. Eine Analyse.

Irgendwann muss der SPD-Mann konkret werden. AFP; Files; Francois Guillot

Martin Schulz

Irgendwann muss der SPD-Mann konkret werden.

Die Sozialdemokraten befinden sich in einem Rausch. Martin Schulz ist für viele Genossen zumindest gefühlt schon Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Schulz hat die dahinsiechende SPD nicht nur revitalisiert und binnen weniger Wochen in den Umfragen in Schlagweite zur Union geführt, er hat die Partei auch geeint. Und so hat die SPD ihren Kandidaten mit 100 Prozent zum neuen Parteichef gewählt. Nichts schließt die Reihen enger als eine Machtperspektive.

Schulz hat seine SPD in den Gefühlsrausch eines mehr und mehr realistisch erscheinenden Sieges bei der Bundestagswahl versetzt. Gelungen ist ihm das auch durch ein Gefühl, das der Verlustangst. „Zeit für mehr...

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