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12.11.2017

22:39 Uhr

Schummel-Diagnosen

Krankenrepublik Deutschland

VonPeter Thelen

PremiumEs gibt immer mehr Dicke und Depressive in Deutschland – zumindest auf dem Papier. Eine Ursache sind Fehlanreize im Finanzausgleich der Kassen und Diagnosen, die für Ärzte besonders lukrativ sind.

Bei Versicherten der AOK wurde besonders oft eine „schwere“ Depression festgestellt. dpa

Krankheitsschub nur auf dem Papier?

Bei Versicherten der AOK wurde besonders oft eine „schwere“ Depression festgestellt.

BerlinIst Deutschland bald ein Land voller Fettleibiger und Dementer – geplagt von chronischen Schmerzen und schweren depressiven Schüben? Ein Blick in die Statistik legt diesen Schluss nahe. Denn sie zeigt eine erstaunliche Dynamik bei der Zahl entsprechender Erkrankungen in den vergangenen Jahren, zumindest laut den ärztlichen Diagnosen.

Beispiel Depressionen: Allgemein bekannt ist, dass diese seelische Erkrankung heute eher von Ärzten diagnostiziert wird als vor 20 Jahren. Mit neuen Begriffen wie „Burn-out“ oder „Müdigkeitssyndrom“ ist es der Medizin gelungen, die gesellschaftliche Stigmatisierung, die mit seelischen Erkrankungen früher verbunden war, zu überwinden. Wem heute eine Depression diagnostiziert wird, der muss nicht...

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