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29.10.2015

07:20 Uhr

Sigmar Gabriels Kanzlerambitionen

Angriff mit Hindernissen

VonSven Afhüppe

PremiumEin Roter bekennt Farbe: SPD-Chef Sigmar Gabriel will Kanzler werden. Die Aufmerksamkeit ist ihm sicher, doch die Zweifler in den eigenen Reihen hat er mit der bloßen Ankündigung noch lange nicht überzeugt. Eine Analyse.

Der politische Instinkt funktioniert beim SPD-Parteivorsitzenden und Vizekanzler so gut wie bei kaum einem anderen Spitzenpolitiker der Republik. dpa

Sigmar Gabriel

Der politische Instinkt funktioniert beim SPD-Parteivorsitzenden und Vizekanzler so gut wie bei kaum einem anderen Spitzenpolitiker der Republik.

DüsseldorfMan kann Sigmar Gabriel viel vorwerfen – mangelnde Zuverlässigkeit, verbale Übertreibungen und Leichtsinn. Doch der politische Instinkt funktioniert beim SPD-Vorsitzenden so gut wie bei kaum einem anderen Spitzenpolitiker der Republik. Gabriel weiß, wann er aus der Deckung kommen muss, auf Angriff schaltet und den politischen Gegner überrascht.

Ein solcher Coup ist dem SPD-Chef mit der vorzeitigen Ankündigung gelungen, bei der nächsten Bundestagswahl in zwei Jahren Kanzler werden zu wollen. Eigentlich ist eine solche Aussage eine Selbstverständlichkeit. Wer, wenn nicht der Vorsitzende der Sozialdemokraten, der Vizekanzler der Großen Koalition, ist der natürliche Herausforderer von Regierungschefin Angela Merkel?...

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