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25.07.2017

18:00 Uhr

Sozialbericht der Regierung

Eine Billion Euro für Soziales

VonMartin Greive, Frank Specht, Peter Thelen

PremiumUnter Kanzlerin Merkel erreichen die Ausgaben des Sozialstaats Rekordwerte. Nach dem neuen Sozialbericht der Regierung werden die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege 2021 die Grenze von einer Billion Euro übersteigen.

Der Leitspruch „Erst kommt das Erwirtschaften, dann das Verteilen“ gilt in der deutschen Politik nicht mehr. picture alliance/dpa

Arbeitsministerin Nahles (l.), Kanzlerin Merkel

Der Leitspruch „Erst kommt das Erwirtschaften, dann das Verteilen“ gilt in der deutschen Politik nicht mehr.

BerlinGeld weckt Begehrlichkeiten. Das gilt nicht nur im Privatleben, sondern auch bei einer prall gefüllten Staatskasse. Und so sind alle Parteien der Versuchung erlegen, im Wahlkampf mit sozialen Wohltaten zu punkten. Die SPD will das Rentenniveau stabilisieren, die CSU die Mütterrente erhöhen, die CDU das Kindergeld. Die Grünen werben damit, Familien mit zwölf Milliarden Euro zu fördern. Jedes dieser Sozialversprechen kostet für sich zig Milliarden Euro.

In ihren Wahlprogrammen setzen die Parteien damit den Kurs der vergangenen Jahre fort. Der Leitspruch „Erst kommt das Erwirtschaften, dann das Verteilen“ gilt in der deutschen Politik nicht mehr. Der Sozialstaat wächst schneller...

Kommentare (2)

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Frau V. Kanosa

25.07.2017, 18:47 Uhr

Merkel hat eben alles im Griff!
Mehr als Eine Billon € für Sozialausgaben. Das ist immens und ein gutes Zeichen für die, die davon Profittieren.
Merkel ist zutiefst dafür zu danken!

Herr Hubert Anderl

26.07.2017, 19:59 Uhr

Die große Koalition, die seit 2013 regiert, flutet die Bürger mit einer Luxusausgabe sozialdemokratischer Traumgeschenke: Renten neuen Zuschnitts, Mindestlöhne, so als gäbe es keine CDU in der Führung. Und kein Morgen!

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