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05.07.2017

18:04 Uhr

Sozialer Wohnungsbau

Gefeilsche um bezahlbare Wohnungen

VonJan Hildebrand, Silke Kersting

PremiumBundesbauministerin Barbara Hendricks will das Grundgesetz ändern, um den sozialen Wohnungsbau zu fördern. Die Bundesländer würden bei der Umsetzung scheitern. Die Union hält das für ein Wahlkampfmanöver.

Barbara Hendricks hat bei den Koalitionsfraktion dafür geworben, das Grundgesetz zu ändern, um den sozialen Wohnungsbau besser fördern zu können. dpa

Wohnungsbau für sozial schwache hinkt hinterher

Barbara Hendricks hat bei den Koalitionsfraktion dafür geworben, das Grundgesetz zu ändern, um den sozialen Wohnungsbau besser fördern zu können.

BerlinBarbara Hendricks (SPD) ist verärgert. Die Bundesbauministerin hat die Förderung für den sozialen Wohnungsbau drastisch hochgefahren, auf nunmehr 1,5 Milliarden Euro jährlich. Die Mittel fließen an die für diese Aufgabe zuständigen Länder. Doch dort, klagt die Ministerin in einem Brief an die Abgeordneten von Union und SPD, tut sich trotz des Geldsegens zu wenig.

„Angesichts der nahezu verdoppelten Bundesmittel im Jahr 2016 hätte ich mir jedoch auch mindestens eine Verdoppelung des Sozialmietwohnungsbaus gewünscht“, heißt es in dem Schreiben. Das aber ist nicht der Fall. Es wurden 2016 24 000 neue Sozialwohnungen gebaut – 10.000 mehr als 2015. Gleichzeitig fallen...

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