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26.01.2017

06:14 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz

Abkehr von der schwarzen Null

VonRuth Berschens, Heike Anger

PremiumWelche Wirtschaftspolitik wird Martin Schulz, der designierte Kanzlerkandidat der SPD, verfolgen? Eine Analyse früherer Reden gibt Hinweise. Mit Schulz an der Macht könnte es einige Richtungswechsel geben.

„Das ist eine neue Ära.“ dpa

Schulz (l.) und Gabriel auf der Sonder-Fraktionssitzung der SPD

„Das ist eine neue Ära.“

Berlin, BrüsselEs ist fünf Minuten nach zwölf, als Martin Schulz den Gang entlanggeeilt kommt. Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten ist an diesem Mittwochmittag auf dem Weg in die Sondersitzung der SPD-Bundestagsfraktion, um sich dort den Abgeordneten vorzustellen. Als er den Saal betritt, erheben sich die Parlamentarier und beginnen zu klatschen. Immer frenetischer wird der Applaus.

Schulz steht vorn. Er lacht und nickt dankend. Noch-SPD-Chef Sigmar Gabriel steht daneben und trinkt betont gelassen einen Schluck Kaffee. Für ihn muss die Begeisterung der Genossen wie eine persönliche Beleidigung wirken. Aber längst schaut keiner mehr auf ihn. Martin Schulz, der auch den SPD-Parteivorsitz...

Kommentare (1)

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Unbekannt

26.01.2017, 09:35 Uhr

Deutschland und Europa sind an einem Scheideweg angekommen.

Der Weg nach links führt über Schuldenmachen, Geldentwertung, "lass die Deutschen doch zahlen" etc. Wer diesen Weg beschreiten will, der wähle bitte Martin Schulz am 24. September 2017.

Der Weg nach rechts führt über eine Neugründung der EU unter Ausschluss der Mittelmeerländer unter Einschluss der Briten. Ob Frankreich dazu gehören soll, können die Franzosen in Kürze selbst entscheiden. Das hat auch den großen Vorteil, dass wir die Alpenpässe als Bollwerk gegen die nicht zu kontrollierende Zuwanderung aus Arabien/Afrika ausbauen können. Die osteuropäischen Länder, insbesondere Polen, erhalten die Gelegenheit, über ihr historisch immer gutes Verhältnis zu Russland nachzudenken. Leider findet sich für dieses Szenario derzeit keine wählbare Partei in Deutschland.

Also wird Deutschland die Wegegabelung ignorieren und einfach geradeaus marschieren. Wo das hinführt überlasse ich der Fantasie der geschätzten Leser.

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