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28.10.2015

17:38 Uhr

SPD-Kanzlerkandidaten

Was Gabriel Steinbrück und Schröder voraus hat

VonHeike Anger, Klaus Stratmann

PremiumSigmar Gabriel wagt sich weit nach vorne: Rund zwei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl wirft er den Hut in den Ring – das hat sich vor ihm noch kein Kanzlerkandidat der SPD getraut. Ganz im Gegenteil.

Bei der Kür der SPD-Kandidaten ruckelte es zuweilen gewaltig. Zuletzt kam es zum berühmten Stolperstart von Peer Steinbrück, von dem sich der Kandidat nicht wieder erholte. dpa

Peer Steinbrück (l) und Sigmar Gabriel

Bei der Kür der SPD-Kandidaten ruckelte es zuweilen gewaltig. Zuletzt kam es zum berühmten Stolperstart von Peer Steinbrück, von dem sich der Kandidat nicht wieder erholte.

Der SPD-Chef besitzt traditionell das „Recht des ersten Zugriffs“ auf die Kanzlerkandidatur. Und tatsächlich traf Sigmar Gabriel die Entscheidung egozentrisch: Weder die Parteispitze noch den SPD-Vorstand informierte er vorab. Aus der Presse war zu entnehmen, dass der 56-Jährige Bundeskanzler werden will.

Das Willy-Brandt-Haus bemühte sich am Mittwoch, Gabriels Aussage zu relativieren: Auch zuvor habe er schließlich die Kanzlerschaft in Betracht gezogen, hieß es in der Parteizentrale. Doch so eindeutig und kämpferisch wie jetzt im „Stern“ hatte der Parteichef sich bislang nie geäußert. Gabriel wagt sich damit weit nach vorne: Rund zwei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl klar den...

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