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05.12.2016

13:00 Uhr

SPD-Kanzlerkandidatur

Der Kraft-Akt

VonHeike Anger

PremiumIn NRW, der „Herzkammer der Sozialdemokratie“, wird es eng für die SPD. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft braucht jede Unterstützung. Doch das Zaudern von Parteichef Sigmar Gabriel in der K-Frage sorgt für Unmut.

Weder die K-Frage noch die Debatte um Rot-Rot-Grün sollen die NRW-Wahl stören. Quelle: imago stock&people

Hannelore Kraft in Duisburg

Weder die K-Frage noch die Debatte um Rot-Rot-Grün sollen die NRW-Wahl stören.

Quelle: imago stock&people

DuisburgFeuchtkalter Wind fegt durch die Fahrzeughalle der Duisburger Hauptfeuerwache. Hannelore Kraft zieht ihre hellblaue Strickjacke zusammen und tritt neben einen Rettungswagen. Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen hat mehr als eine Stunde den Berichten von Feuerwehrleuten gelauscht: wie sie bei Einsätzen angepöbelt, bespuckt und angegriffen werden, dass es sogar schon zur Messerattacke kam. „Es ist etwas verrutscht in der Gesellschaft“, stellt die Sozialdemokratin fest. „Darauf müssen wir reagieren.“

Da ist sie, die sich kümmernde Landesmutter. Seit 2010 regiert Kraft das bevölkerungsreichste Bundesland, zunächst mit einer Minderheitsregierung, seit den vorgezogenen Neuwahlen 2012 mit rot-grüner Mehrheit. Doch in der „Herzkammer der Sozialdemokratie“ wird...

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