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24.01.2017

19:00 Uhr

SPD vor der Bundestagswahl

Der letzte Ausweg

PremiumSigmar Gabriel wird nicht als SPD-Kanzlerkandidat antreten. Er handelte zwar aus freien Stücken, aber am Ende war es dennoch die Hand der eigenen Partei, die ihren Vorsitzenden zur Strecke brachte. Nun muss Schulz ran.

Nun soll es der bisherige Chef des Europaparlaments bei der Bundestagswahl richten. AFP; Files; Francois Guillot

Sigmar Gabriel und Martin Schulz

Nun soll es der bisherige Chef des Europaparlaments bei der Bundestagswahl richten.

Berlin/BrüsselWie in jeder parlamentarischen Sitzungswoche findet am Dienstag um 15 Uhr die SPD-Fraktionssitzung in der dritten Etage des Reichstags statt. Eigentlich ein Routinetermin. Doch das ändert sich, als Fraktionschef Thomas Oppermann Vizekanzler Sigmar Gabriel das Wort erteilt: Der SPD-Chef habe etwas mitzuteilen. Was Gabriel dann sagt, ist eine Sensation: Nicht er werde als Kanzlerkandidat antreten, sondern Martin Schulz, bis vor kurzem Präsident des EU-Parlaments. Und damit Schulz politisch größtmögliches Gewicht bekomme, werde er, Gabriel, am Sonntag dem SPD-Vorstand Schulz als neuen Parteichef vorschlagen. Er selbst wolle Außenminister werden. „Es geht um das Überleben der SPD.“

Totenstill ist...

Kommentare (1)

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Unbekannt

25.01.2017, 09:58 Uhr

Warum glaubt Herr Gabriel, als unerfahrener Außenminister Deutschland und seiner Partei besser dienen zu klönnen? Ist er der Mann, der Theresa May und Donald Trump die deutsche Stirn bieten kann? Sicherlich nicht.

Hat Frau Merkel nicht die Führungskraft, ihr Kabinett mit den besten Fachleuten zu besetzen? Dann sollte sie auch ihre Kanditatur aufgeben und zurücktreten. Vorgezogene Neuwahlen sind ohnehin lauge überfällig.

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