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05.05.2015

08:14 Uhr

Spionageaffäre

In der Wagenburg

VonTill Hoppe

PremiumBND-Chef Schindler erfährt bei seinem ersten Auftritt nach Beginn der Affäre die Solidarität der Sicherheitsbehörden. Ihr Auftrag sei die Sicherheit Deutschlands. Nun drohe die „mediale Zerlegung“.

Vorwürfe gegen den BND-Chef. AFP

Gerhard Schindler

Vorwürfe gegen den BND-Chef.

BerlinGerhard Schindler hat gerade die letzte Stufe hinauf ins Foyer genommen, da eilt ein robust gebauter Mann auf ihn zu und fällt ihm um den Hals. Dieter Romann, Präsident der Bundespolizei, begrüßt seinen Kollegen demonstrativ herzlich.

Hier ist der BND-Präsident unter Freunden. Gastgeber Hans-Georg Maaßen, Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz, legt ihm die Hand auf die Schulter und geleitet ihn so sicher in den hellbraun getäfelten Saal. Schindler nimmt auf dem Podium Platz.

Es ist der erste öffentliche Auftritt des obersten Geheimen, seit sich der Bundesnachrichtendienst im Zentrum eines Orkans wiederfindet, dessen Ausläufer inzwischen die Bundeskanzlerin erreicht haben. Seit...

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