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15.04.2015

14:40 Uhr

Stanislaw Tillich

„Wie weit trägt die Solidarität?“

VonDaniel Delhaes, Donata Riedel

PremiumSachsens Ministerpräsident spricht im Handelsblatt-Interview über reiche Bayern, arme Bremer und seine Ideen für einen fairen Finanzausgleich. Er sieht großen Beratungsbedarf zwischen den Ländern – und dem Bund.

„Der Bund und die Länder sollten gemeinsam in Klausur gehen.“ dpa

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich

„Der Bund und die Länder sollten gemeinsam in Klausur gehen.“

Stanislaw Tillich (CDU) hat seinen Osterurlaub in Baden-Württemberg verbracht, einem der wenigen „Geberländer“ im Länderfinanzausgleich. Am Bodensee genoss Tillich mit seiner Frau das milde Wetter bei ausgiebigen Fahrradtouren. Sachsen gehört zu den Ländern, die von der Stärke des Südwestens über Zuschüsse profitieren. Bis zum Sommer wollen sich Bund und Länder über neue Regeln für die Finanzbeziehungen verständigen. Die Zeit drängt.

Herr Ministerpräsident, Bund und Länder wollen eigentlich bis zum Juni ihre Finanzbeziehungen für die Zeit ab 2019 neu ordnen. Haben Sie noch Hoffnung?
In der Tat gab es bislang leider keine umfassenden und intensiven Verhandlungen. Wir brauchen endlich eine vertiefte...

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