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28.02.2017

17:41 Uhr

Streit um den Braunkohleausstieg

Kohle-Konter der Gewerkschaft

VonSilke Kersting, Frank Specht

PremiumDie Gewerkschaft für Bergbau, Chemie und Energie lehnt Gespräche mit den Grünen über einen frühzeitigen Braunkohleausstieg ab. Die Partei wolle allein ihr Profil schärfen – auf Kosten der Versorgungssicherheit.

RWE betreibt das Kraftwerk in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Garzweiler. picture alliance / ZB/euroluftbi

Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf

RWE betreibt das Kraftwerk in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Garzweiler.

BerlinWarum der vorzeitige Ausstieg aus der Braunkohle nicht als Wahlkampfthema taugt, macht Michael Vassiliadis an einem konkreten Datum fest: Am 24. Januar, so der Chef der Gewerkschaft IG BCE (Bergbau, Chemie, Energie), stand Deutschlands Stromversorgung vor dem Kollaps. Windkraft- und Solaranlagen lieferten wegen „Dunkelflaute“ so gut wie nichts. Französische Atommeiler standen wegen Sicherheitsprüfungen still und fielen als Stromexporteur aus. „Kohle, Gas und Kernkraft hielten das Land quasi im Alleingang unter Strom“, sagt Vassiliadis.

Deshalb hält der Gewerkschafter nichts von Forderungen der Grünen, sich nach dem beschlossenen Atomausstieg auch rasch von der Braunkohle zu verabschieden. In einem Brief an den...

Kommentare (1)

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Herr Matthias Moser

28.02.2017, 18:17 Uhr

Recht hat sie, die Gewerkschaft. Das Manöver der Grünen kurz vor der Wahl in NRW ist soooo durchsichtig!

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