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06.07.2016

18:42 Uhr

Strom- und Gasnetz

Regulierer kappt die Netzrenditen

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Betreiber von Strom- und Gasnetzen konnten sich jahrelang auf ordentliche Renditen verlassen. Doch nun will die Bundesnetzagentur den Rotstift ansetzen. Die Unternehmen sind verunsichert.

Die Netze spielen bei der Energiewende eine Schlüsselrolle. dpa

Stromnetze

Die Netze spielen bei der Energiewende eine Schlüsselrolle.

BerlinDie 1.600 Betreiber von Strom- und Gasnetzen müssen sich auf sinkende Einnahmen einstellen. Die Bundesnetzagentur kündigte am Mittwoch an, sie wolle die Eigenkapitalzinssätze für die Netzbetreiber kürzen. In der nächsten Regulierungsperiode sollen die Zinssätze für Neuanlagen von 9,05 auf 6,91 Prozent sinken, für Altanlagen von 7,14 Prozent auf 5,12 Prozent. Die Netzbetreiber rechnen mit jährlichen Einnahmeverlusten in dreistelliger Millionenhöhe. Die nächste Regierungsperiode beginnt für Gasnetzbetreiber im Jahr 2018, für die Stromnetzbetreiber 2019. Nutznießer wären die Stromverbraucher. Sie zahlen die Netzentgelte über ihre Stromrechnung.

„Die gesunkenen Zinssätze spiegeln das derzeit geringe Zinsniveau an den Kapitalmärkten wider. Höhere Eigenkapitalrenditen im Netzbereich...

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