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05.10.2015

18:21 Uhr

Stromautobahnen in Deutschland

Seehofers Milliardengrab

VonKlaus Stratmann

PremiumDie zwei wichtigsten geplanten Nord-Süd-Stromautobahnen kosten bis zu acht Milliarden Euro mehr als geplant. Das hat das Wirtschaftsministerium ausgerechnet. Grund: Es sollen überwiegend Erdkabel verlegt werden.

Unter der Überschrift „Bürgerfreundlicher Netzausbau“ verständigten sich die drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD darauf, dass die geplanten beiden großen Stromautobahnen quer durch Deutschland überwiegend als Erdkabel verlegt werden. dpa

Stromautobahn

Unter der Überschrift „Bürgerfreundlicher Netzausbau“ verständigten sich die drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD darauf, dass die geplanten beiden großen Stromautobahnen quer durch Deutschland überwiegend als Erdkabel verlegt werden.

BerlinDie „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“, auf die sich Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) am 1. Juli 2015 verständigt hatten, haben es in sich. Das gilt besonders für den vierten Punkt der Vereinbarung: Unter der Überschrift „Bürgerfreundlicher Netzausbau“ verständigten sich die drei Parteichefs darauf, dass die geplanten beiden großen Stromautobahnen quer durch Deutschland nicht als Freileitung, sondern überwiegend als Erdkabel verlegt werden. Jetzt steht auch fest, was dieses Zugeständnis an protestierende Anwohner, Landes- und Kommunalpolitiker kostet: In einem dem Handelsblatt vorliegenden Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium, Titel: „Kosten der Erdkabel-Neuregelungen“, heißt es, die...

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