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18.05.2017

06:06 Uhr

Studie zu Rechtsextremismus

Fremdenfeindlichkeit, ein Stadt-Land-Problem

VonDietmar Neuerer, Donata Riedel

PremiumIn den neuen Bundesländern gibt es mehr Fremdenfeindlichkeit als in den alten, vor allem in ländlichen Gegenden. Eine Studie zeigt nun: Es gibt spezifisch ostdeutsche Ursachen, die Rechtsextremismus gedeihen lassen.

In Ostdeutschland gibt es weiterhin Probleme mit Fremdenhass. AFP; Files; Francois Guillot

Protest gegen ein geplantes Flüchtlingsheim in Berlin

In Ostdeutschland gibt es weiterhin Probleme mit Fremdenhass.

BerlinRechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gibt es nicht nur in Ostdeutschland – dort aber häufiger als im Westen. Vor allem in einigen wirtschaftlich und kulturell abgehängten Regionen fanden Forscher zudem „eine historisch gewachsene Neigung zu Fremdenfeindlichkeit“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Göttinger Politikwissenschaftlers Franz Walter im Auftrag von Iris Gleicke (SPD), der Ostbeauftragten der Bundesregierung.

Anlass für die Studie waren rechts extreme Ausschreitungen während der Flüchtlingskrise 2015, die in Ostdeutschland und dort wiederum vor allem in Sachsen deutlich häufiger waren als im Westen – und immer noch sind. Nach intensiven Befragungen in den sächsischen Kleinstädten Heidenau und Freital sowie...

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