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24.01.2017

19:00 Uhr

Sven Afhüppe über Gabriels Verzicht

SPD auf Abwegen

VonSven Afhüppe

PremiumSPD-Chef Sigmar Gabriel zieht schon vor Wahlkampfstart die Reißleine: Er verzichtet auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz. Das bringt den Genossen den erwünschten Seelenfrieden – mehr aber auch nicht. Ein Kommentar des Handelsblatt-Chefredakteurs.

„Wenn ich jetzt anträte, würde ich scheitern.“ dpa

Sigmar Gabriel

„Wenn ich jetzt anträte, würde ich scheitern.“

Die SPD ist dafür bekannt, dass sie zielsicher die eigenen Leute stürzt und nicht den politischen Gegner. Diese bittere Erfahrung mussten bei den beiden letzten Bundestagswahlen schon Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück machen, deren Wahlkämpfe durch permanente Angriffe aus den eigenen Reihen gestört wurden. Die Ergebnisse waren die schlechtesten, die die SPD in der Nachkriegszeit erzielt hat.

So weit wollte es Sigmar Gabriel offenbar gar nicht erst kommen lassen. Der 15. SPD-Vorsitzende hat noch vor Beginn des eigentlichen Wahlkampfs die Reißleine gezogen. Es ist ein einmaliger Vorgang in der deutschen Sozialdemokratie. In einem Interview mit dem „Stern“ hat Gabriel nicht...

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