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29.11.2016

12:12 Uhr

Syrische Asylbewerber

Eine Frage des Schutzes

VonHeike Anger

PremiumNachdem erstmals ein Oberverwaltungsgericht Flüchtlingen statt des Anspruchs auf Asyl nur einen eingeschränkten Schutz zugebilligt hat, dürften es Asylklagen bald bis vor das Bundesverwaltungsgericht schaffen.

Mehr als 32.000 Syrer klagen dagegen, dass sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nur den „subsidiären Schutz“ gewährt bekommen. dpa

Syrerin im Berufungsverfahren

Mehr als 32.000 Syrer klagen dagegen, dass sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nur den „subsidiären Schutz“ gewährt bekommen.

DüsseldorfHaben syrische Kriegsflüchtlinge hier in Deutschland Anspruch auf Asyl oder nur auf einen eingeschränkten Schutzstatus? Darüber müssen derzeit zahlreiche Verwaltungsgerichte bundesweit entscheiden. Mehr als 32.000 Syrer klagen dagegen, dass sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nur den „subsidiären Schutz“ gewährt bekommen. Dieser Status schützt sie zwar vor Abschiebung. Angehörige können aber erst nach Jahren nachgeholt werden.

Bislang urteilten die Verwaltungsgerichte in drei Vierteln der bereits entschiedenen 3.490 Verfahren, dass die Flüchtlinge doch Asylstatus erhalten. Allerdings hat nun erstmals ein Oberverwaltungsgericht (OVG) ein Urteil gesprochen: Es bestätigte die Praxis des BAMF, nur eingeschränkten Schutz zuzubilligen. Demnach gibt es...

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