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24.09.2015

20:00 Uhr

Technik auf der Flucht

Nicht ohne mein Handy

VonTorsten Riecke, Ina Karabasz, Diana Fröhlich

PremiumDas Smartphone ist für die Flüchtlinge der wichtigste Fluchthelfer: Twitter, Facebook und Co. weisen ihnen den Weg aus dem Chaos und verbinden sie mit Freunden und Familie. Oft ist er der einzige Draht zur Heimat.

Wo es nur geht, werden Mobiltelefone geladen. imago/EST&OST

Flüchtlinge am Bahnhof in Budapest

Wo es nur geht, werden Mobiltelefone geladen.

DüsseldorfDas International Rescue Committee (IRC) wollte es genau wissen. Anfang September fragte die weltweit tätige Hilfsorganisation für Menschen auf der Flucht unter dem Titel „What’s in my bag?“ Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten, was sie auf ihrer gefährlichen Reise nach Europa mitnehmen. Ein Gegenstand fand sich in fast jedem Rucksack: ein Smartphone.

Das mobile Internet und soziale Medien haben nicht nur die Selbstverbrennung des tunesischen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi 2011 in Windeseile verbreitet und so dem „Arabischen Frühling“ zur Blüte verholfen. Sie sind jetzt, da sich der Frühling der Freiheit in einen Winter von Unterdrückung, Bürgerkrieg und Zerstörung verwandelt hat,...

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