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22.08.2016

06:28 Uhr

Telekommunikationsmarkt

Im guten Glauben

VonDaniel Delhaes, Till Hoppe, Ina Karabasz, Dietmar Neuerer

PremiumDie EU-Kommission will neue Regeln für den Telekommunikationsmarkt vorlegen. Die Unternehmen sollen mehr in die Netze investieren und dafür Vorteile erhalten. Das bedeutet zunächst nichts Gutes für Verbraucher.

Mit dem digitalen Binnenmarkt sollen „Hunderttausende neue Arbeitsplätze“ entstehen. Reuters

EU-Kommissionspräsident Juncker

Mit dem digitalen Binnenmarkt sollen „Hunderttausende neue Arbeitsplätze“ entstehen.

Berlin/Düsseldorf/BrüsselZu seinen „obersten Prioritäten“ zählt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen einheitlichen digitalen Binnenmarkt. „Ich wünsche mir paneuropäische Telekommunikationsnetze, grenzüberschreitende digitale Dienste und eine Gründungswelle bei innovativen europäischen Start-ups“, erklärte der Luxemburger pathetisch vergangenes Jahr.

Die Verbraucher sollten „die besten Angebote bekommen und alle Unternehmen im größtmöglichen Markt tätig werden können – ganz gleich, wo sie sich in Europa befinden“. Junckers eigens eingesetzter Digital-Kommissar, Günther Oettinger, fügte an: „Dafür werden wir Vorschläge vorlegen, die sowohl den Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher als auch denen der Wirtschaft gerecht werden.“

415 Milliarden Euro zusätzliches Wachstum pro Jahr und „Hunderttausende neue Arbeitsplätze“ soll der...

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