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26.08.2016

08:25 Uhr

Thomas de Maizière

Minister für Missmanagement

VonSven Afhüppe, Thomas Sigmund, Frank Specht

PremiumTerrorgefahr, Flüchtlingskrise und wachsende Kriminalität machen das Innenministerium zum wichtigsten Ressort der Bundesregierung. Doch Thomas de Maizière scheint überfordert. Selbst in seiner Partei wächst der Unmut.

„Teile dieser Antwort würden Sie nur verunsichern“, einer von mehreren sprachlichen Fauxpas des Innenministers. Jan Rieckhoff

Thomas de Maizière

„Teile dieser Antwort würden Sie nur verunsichern“, einer von mehreren sprachlichen Fauxpas des Innenministers.

BerlinGleich zu Beginn seiner Karriere als Bundesinnenminister sagte Thomas de Maizière Sätze, die seine Kritiker in diesen Tagen gegen ihn verwenden. Er sehe sich nicht nur als Sicherheits- oder Polizeiminister, sondern als Minister, der sich um alles kümmert, „was unser Land im Innersten zusammenhält“, erklärte der CDU-Politiker im November 2009. Mit dem Begriff „innere Sicherheit“ könne er wenig anfangen. „Innerer Frieden“ oder „öffentliche Sicherheit“ gefalle ihm viel besser.

Es waren mutige Sätze für einen Konservativen, der Versuch einer Kehrtwende in der deutschen Innenpolitik. All die Scherriffs im Amt wollte de Maizière damals vergessen machen – die Kanthers, Schilys, Schäubles...

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