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25.01.2017

06:27 Uhr

Trumpf-Chefin Leibinger-Kammüller

Trumps kühne Gesten

PremiumMit seinen Alleingängen hat Trump bereits etliche Unternehmen gegen sich aufgebracht. Nicola Leibinger-Kammüller warnt vor einer Entfremdung zwischen Politik und Wirtschaft. Auch in Deutschland. Ein Gastbeitrag.

Nicola Leibinger-Kammüller ist Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf GmbH + Co. KG.

Die Autorin

Nicola Leibinger-Kammüller ist Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf GmbH + Co. KG.

DüsseldorfNoch immer mag manchem beim Gedanken an die Inaugurationsrede Donald Trumps der Schreck in den Gliedern sitzen. Wer gehofft hatte, dass der Rhetorik des Wahlkampfs eine Sprache der Besonnenheit folgen würde, wurde eines Besseren belehrt. Dass auch die deutsche Wirtschaft und ihre Exportüberschüsse bei den verbalen Angriffen nicht außen vor bleiben, war vielleicht nur eine Frage der Zeit. Geht es dem Präsidenten mit „America first“ doch nicht allein um das Heraufbeschwören einer Welt vor der Globalisierung. Er steht für einen neuen Stil von Politik, der sich nicht in ermüdenden Regelwerken erschöpft, sondern von kühnen Gesten und deren Durchsetzung im Alleingang lebt. In gewisser Weise ist dieses Unbehagen an Prozessorientierung, Arbeitsteilung und Internationalisierung eine Metapher für die globale Wirtschaft. Wer...

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