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07.12.2016

15:03 Uhr

Umgekehrter Braindrain

Magnet Deutschland

VonJörg Rocholl, Ernst Ludwig von Thadden

PremiumDie meisten Spitzenforscher zieht es in die USA oder nach Großbritannien. Doch nach Trumps Wahl und dem Brexit-Votum kommt manch einer ins Grübeln. Warum nicht Deutschland? Dafür muss sich hierzulande jedoch einiges tun. Ein Gastbeitrag.

Jörg Rocholl (links) ist Präsident der ESMT, Ernst-Ludwig von Thadden Rektor der Universität Mannheim.

Die Autoren

Jörg Rocholl (links) ist Präsident der ESMT, Ernst-Ludwig von Thadden Rektor der Universität Mannheim.

Die Liste der Nobelpreisträger des Jahres 2016 zeigt ein klares Bild. Die Mehrheit der Preise geht an Forschende, die ihre wissenschaftliche Heimat in den USA haben – aber nicht unbedingt Amerikaner sind. Über einen längeren Zeitraum sieht dieses Bild ähnlich aus. So lehrten und forschten in den letzten zehn Jahren 73 oder 55 Prozent der Nobelpreisträger an amerikanischen Universitäten, während nur 32 an europäischen Institutionen tätig waren.

Deutsche sind ab und an unter den Nobelpreisträgern zu finden, aber häufig lehren auch sie an amerikanischen Universitäten. Nur ein Beleg dafür, dass deutsche Universitäten im internationalen Vergleich nur mittelmäßig abschneiden. In einschlägigen...

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