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25.10.2016

06:00 Uhr

Union und SPD

Das große Schweigen in der K-Frage

VonHeike Anger, Thomas Sigmund, Klaus Stratmann

PremiumKein ganzes Jahr mehr ist es bis zur Bundestagswahl. Doch weder Kanzlerin Merkel noch SPD-Chef Gabriel wollen sich festlegen, ob sie als Spitzenkandidaten antreten wollen. Folge: Die Nervosität in den Parteien steigt.

Ob sie bei der Wahl gegeneinander antreten, ist weiter unklar. dpa

Kanzlerin Angela Merkel, Vize-Kanzler Sigmar Gabriel

Ob sie bei der Wahl gegeneinander antreten, ist weiter unklar.

BerlinAm Wochenende hätte die Kanzlerin für Klarheit sorgen können. Bei ihrer Basis, auf dem Landesparteitag ihres CDU-Heimatverbands Mecklenburg-Vorpommern. Der Vorstand beschloss einstimmig, Angela Merkel wieder als Bundesvorsitzende zu nominieren. Doch auf eine Antwort Merkels hofften die Delegierten in Wittenburg vergebens. Nicht schlauer sind auch die Parteimitglieder der SPD. Die Sozialdemokraten führen eine offene Kandidatendebatte über Parteichef Sigmar Gabriel und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, ohne dass einer der beiden sich dazu erklärt.

Sich noch nicht festzulegen, mag aus Sicht der Kanzlerin richtig sein. Doch mittlerweile ist Merkel eine Getriebene. Anfang Dezember wird die CDU zu ihrem Bundesparteitag in Essen...

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