Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.09.2016

18:59 Uhr

Verbraucherschützer Klaus Müller

„Dass VW mit zweierlei Maß misst, ist inakzeptabel“

VonDietmar Neuerer

PremiumDeutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller zieht nach einem Jahr VW-Skandal eine ernüchternde Bilanz. Im Interview wirft er dem Autokonzern vor, Betroffene in Europa wie Kunden zweiter Klasse zu behandeln.

„Das enge Beziehungsgeflecht von Politik und Autoindustrie muss endlich aufgelöst werden.“ dpa

Verbraucherschützer Klaus Müller

„Das enge Beziehungsgeflecht von Politik und Autoindustrie muss endlich aufgelöst werden.“

BerlinKlaus Müller kritisiert, dass noch viele VW-Kunden auf eine Entschädigung für ihre manipulierten Fahrzeuge warten. Im Interview fordert der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) von der Politik, mehr Druck auf den Konzern auszuüben.

Herr Müller, US-Kunden bietet VW einen Rückkauf der Fahrzeuge oder eine Entschädigung im Rahmen eines Vergleichs an, nicht aber den Kunden in Europa. Wie bewerten Sie das?
Volkswagen hat weltweit seinen Kunden unzulässige Dieselfahrzeuge verkauft. Dass das Unternehmen bei der Wiedergutmachung mit zweierlei Maß misst, ist nicht akzeptabel. Langzeitfolgen wie ein möglicher Wertverlust der betroffenen Fahrzeuge müssen in Europa derzeit allein von den Besitzern getragen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×