Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.11.2016

18:04 Uhr

Verbraucherschützer zu Big Data

„Nicht jedes Geschäftsmodell kann realisiert werden“

VonDietmar Neuerer

PremiumViele Firmen wittern im Auswerten großer Datenmengen ein lukratives Geschäft. Solche Big-Data-Analysen können auch für Bürger von Vorteil sein. Aber nicht nur. Verbraucherschützer warnen vor „gewaltigen Gefahren“.

Open Data steht für die Idee, Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar zu machen. Das Potential, das darin steckt, birgt für Firmen Chancen, für Bürger aber auch viele Risiken. dpa

Online-Speicherdienst.

Open Data steht für die Idee, Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar zu machen. Das Potential, das darin steckt, birgt für Firmen Chancen, für Bürger aber auch viele Risiken.

BerlinDer Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) knüpft die ökonomische Nutzung von großen Datenmengen (Big Data) an Bedingungen. In einem dem Handelsblatt vorliegenden Positionspapier zum nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken heißt es, es dürfe nicht der Fehler begangen werden, Datenschutz und Big Data gegeneinander auszuspielen. „Die Herausforderung lautet, die Chancen von Big Data zu nutzen, aber gleichzeitig die Risiken zu minimieren.“ Dabei müssten die bestehenden Grundsätze des Datenschutzes Datensparsamkeit, Zweckbindung und Einwilligung, die in der Europäischen Union „Grundrechtscharakter“ hätten, weiterhin Bestand haben.

 „Möglicherweise müssen wir aber mit der Konsequenz leben, dass, etwa im Finanzmarkt, nicht jedes beliebige Geschäftsmodell realisiert werden kann - vor...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×