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21.09.2015

06:27 Uhr

Verdi-Chef Frank Bsirske

Der Herbst des Patriarchen

VonFrank Specht

PremiumVerdi-Chef Bsirske stellt sich zur Wahl – für eine letzte Amtszeit. Es wird keine leichte werden. Die Gewerkschaft geht schon jetzt bis ans Limit, personell wie finanziell. Das sorgt für Unzufriedenheit und Kritik.

Der Claus Weselsky des Deutschen Gewerkschaftsbundes. dapd

Frank Bsirske

Der Claus Weselsky des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

BerlinEs gibt Menschen, die auf dem Höhepunkt ihrer Macht besser aufgehört hätten, um sich ein positives Bild ihrer Amtszeit zu bewahren. Helmut Kohl gehört dazu. Frank Bsirske aber will nicht aufhören. Seit 2001 ist er Verdi-Chef, und beim Bundeskongress will er sich am Dienstag wiederwählen lassen. Dass das gelingt, steht außer Frage. Dass die fünfte Amtszeit für den Patriarchen ein ruhiger Herbst wird, eher nicht.

1,5 Millionen Streiktage allein im ersten Halbjahr gehen auf das Konto seiner Gewerkschaft. Amazon, Einzelhandel, Kitas – überall in seinem 1000-Berufe-Reich setzt Bsirske Nadelstiche. Alle zwei Wochen tage tagt der Bundesvorstand, sagt sein...

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