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20.09.2015

14:41 Uhr

Verdi-Vize Frank Werneke

„Am Limit sind wir noch lange nicht“

VonFrank Specht

PremiumDie Streikwelle des laufenden Jahres hat Verdi finanziell an die Belastungsgrenze geführt. Trotzdem sieht Vizevorsitzender Frank Werneke seine Gewerkschaft nicht am Limit, wie er kurz vor dem Verdi-Bundeskongress verrät.

"Zu den größten Erfolgen zählt sicher der gesetzliche Mindestlohn, auf den wir jahrelang  hingearbeitet haben." (Foto: dpa)

Verdi-Vizechef Frank Werneke

"Zu den größten Erfolgen zählt sicher der gesetzliche Mindestlohn, auf den wir jahrelang  hingearbeitet haben." (Foto: dpa)

Herr Werneke, 1,5 Millionen Streiktage im ersten Halbjahr. Ist Verdi an der Belastungsgrenze?

Einige Auseinandersetzungen haben wir selbst gesucht, etwa zur Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes oder bei der Charité, wo wir erstmals tariflich eine Mindestbesetzung für das Pflegepersonal durchsetzen können. Andere wurden uns aufgezwungen, wie bei der Post. 

Das Jahr war ausgesprochen anstrengend für alle Ehren- und Hauptamtlichen, aber am Limit sind wir noch lange nicht. Und die ganz große Welle parallel laufender Streiks ist ja auch erstmal vorbei.

Sind Sie auch finanziell noch nicht am Limit?

Wir werden in diesem Jahr unserer Streikkasse 36 Millionen Euro zuführen, dazu...

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