Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.06.2015

09:30 Uhr

Verteidigung

Ohne Rücksicht auf Verluste

VonTill Hoppe, Martin Murphy

PremiumUrsula von der Leyen möchte Rüstungsprojekte der Bundeswehr und industriepolitische Entscheidungen trennen. Bei den ersten eigenen Projekten der Verteidigungsministerin spielt Jobsicherung keine Rolle mehr.

Die Verteidigungsministerin bricht mit der Praxis für die Vergabe von Rüstungsaufträgen. dpa

Ursula von der Leyen

Die Verteidigungsministerin bricht mit der Praxis für die Vergabe von Rüstungsaufträgen.

Berlin, FrankfurtDie Liste der Argumente ist lang, aber zugleich auch auffallend kurz. Das Verteidigungsministerium hat gerade die ersten milliardenschweren Rüstungsentscheidungen seit mehreren Jahren gefällt, für das Luftverteidigungssystem Meads und ein neues Kriegsschiff.

Und wer nach den Gründen fragt, bekommt allerlei plausible Antworten: die einfachere Zusammenarbeit mit befreundeten Streitkräften etwa oder die günstigeren Kosten über die gesamte Lebensdauer. Was man nicht zu hören bekommt, ist hingegen das Argument, Arbeitsplätze in der heimischen Industrie zu sichern.

Andreas Krause : „Ein vollwertiges Kampfschiff“

Andreas Krause

Premium „Ein vollwertiges Kampfschiff“

Deutschland braucht neue Hubschrauber und Maschinen: Andreas Krause will Probleme nicht schönreden. Der Marine-Inspekteur spricht über über Aufgaben und Modernisierungsbedarf.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich öffentlich vorgenommen, die Rüstungsprojekte der Bundeswehr strikt zu trennen von industriepolitischen Erwägungen. In der jahrzehntelang eingeübten Vermischung von...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×