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23.02.2016

21:02 Uhr

Volkspartei in der Krise

SPD in der Flüchtlingsfalle

VonHeike Anger, Klaus Stratmann

PremiumDie SPD nimmt ihren Parteichef Sigmar Gabriel in der Flüchtlingsfrage als unauffällig bis hilflos wahr. Gabriels Haltung offenbart das Dilemma der SPD: die bedingungslose Willkommenskultur und die restriktive Haltung.

Die Unentschlossenheit der Partei in der Flüchtlingskrise nutzt der Union – und am Ende auch der AfD. Reuters

SPD

Die Unentschlossenheit der Partei in der Flüchtlingskrise nutzt der Union – und am Ende auch der AfD.

BerlinWer Thorsten Schäfer-Gümbel zuhört, wähnt sich in einer anderen Welt: In den Landtagswahlkämpfen zeige SPD-Chef Sigmar Gabriel massive Präsenz „und wo nötig auch die deutliche inhaltliche Abgrenzung zum Koalitionspartner im Bund“, sagt der Vizechef der Sozialdemokraten. Doch etliche Spitzengenossen können da nicht mehr folgen. Sie nehmen Parteichef Gabriel gerade in der Flüchtlingsfrage als unauffällig bis hilflos wahr. Etwa als er am Wochenende Kanzlerin Angela Merkel sogar gegen Kritik der CDU-Wahlkämpfer Julia Klöckner und Guido Wolf in Schutz nahm.

Gabriels Haltung offenbart ein Dilemma der SPD: In der Partei gibt es in der Flüchtlingsfrage beide Seiten: die bedingungslose...

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