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21.02.2017

17:30 Uhr

Wahlkampf der Union

Abteilung Attacke ist gefragt

VonDaniel Delhaes

PremiumDie besser und besser werdenden Umfragewerte für die SPD und ihren Kandidaten Martin Schulz machen deutlich: Die Union muss den Wählern mehr als Merkel bieten, wenn sie die Bundestagswahl gewinnen will. Ein Kommentar.

Raus aus der Deckung – umschalten auf Angriff ist gefragt für die Union. dpa

Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Raus aus der Deckung – umschalten auf Angriff ist gefragt für die Union.

Als Parteivorsitzender wusste Franz Müntefering um seine Aufgabe: „Den Boden festtrampeln, eine Leiter hinstellen, hochklettern.“ So beschrieb der SPD-Grande 2009 die Ausgangslage. Seinerzeit trampelte er vergeblich, wollte der Boden einfach keinen Halt geben, so dass die SPD mit ihrem Kandidaten Steinmeier ins Bodenlose versank.

Zwei Wahlkämpfe später versucht Martin Schulz sein Glück. Und angesichts des Jubels, der ihm an der Parteibasis entgegenfliegt, und der guten Umfragewerte fragen sich die Wahlkampfstrategen von CDU und CSU: Ist der Boden womöglich bereitet für einen Erfolg der SPD? Wie sollen sie reagieren?

Bereits mit dem Erstarken der AfD dämmerte einigen in der Union,...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

21.02.2017, 18:10 Uhr

Sehr geehrter Herr Delhaes,

ich stimme Ihnen zu, die CDU/CSU muß inhaltliche Angebote unters Volk bringen. Ein "Weiter so" und kleine Wahlgeschenke für einzelne Gruppen reichen nicht aus. Das selbe gilt für den Rückblick auf vergangene Erfolge.

Politische Führer müssen ihren Wählern eine bessere Zukunft versprechen. Auf welchem Felde kann dahingestellt bleiben. Martin Schulz Ruf nach mehr Gerechtigkeit ist ein gutes Beispiel.

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