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10.07.2017

18:08 Uhr

Wahlkampf gegen Schulz

Arbeitgeber halten Deutschland für gerecht

VonFrank Specht

PremiumDer Bundesvereinigung der Arbeitgeber hat genug vom Gerechtigkeitswahlkampf – und hält SPD-Chef Martin Schulz ein neues Faktenpapier entgegen. Die Politik schüre die Abstiegsängste und Furcht vor massenhafter Altersarmut.

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, will eine andere Perspektive als die der SPD anbieten. dpa

„Fakten statt Zerrbilder“

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, will eine andere Perspektive als die der SPD anbieten.

Berlin Erst kürzlich wandte sich die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung mit zwei alarmistischen Studien an die Öffentlichkeit. Die Zahl der Menschen, die trotz Arbeit arm sind, ist im europäischen Vergleich in Deutschland am stärksten gestiegen. Und: Bis 2027 werden in der Bundesrepublik Jahr für Jahr bis zu 400 Milliarden Euro vererbt. Wer reich ist, dem wird gegeben, die soziale Ungleichheit verschärft sich.

Solche Studien liefern SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz Munition für seinen Gerechtigkeitswahlkampf. Die Union wolle etwa die Rente als zentrale Gerechtigkeitsfrage aus dem Wahlkampf heraushalten, sagte Schulz jüngst auf dem SPD-Parteitag. Hier zeige sich die „Arroganz der Macht“.

Sätze wie...

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