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06.03.2017

13:50 Uhr

Wann lohnt sich Arbeit?

Gefangen in der Arbeitslosigkeit

VonAxel Schrinner

PremiumFür viele Langzeitarbeitslose lohnt sich Arbeit nicht, der Staat lässt ihnen kaum etwas vom eigenommenen Geld übrig. Wenn SPD-Kanzlerkandidat Schulz wirklich etwas für sie tun will, sollte er da ansetzen. Eine Analyse.

Etwa eine Million Menschen waren in den ersten zehn Jahren seit Einführung der Grundsicherung ununterbrochen auf staatliche Leistungen angewiesen. picture-alliance/ dpa

Bundesagentur für Arbeit

Etwa eine Million Menschen waren in den ersten zehn Jahren seit Einführung der Grundsicherung ununterbrochen auf staatliche Leistungen angewiesen.

Wer in Deutschland mindestens 256.304 Euro im Jahr verdient, muss von jedem weiteren Euro 47,5 Prozent an den Fiskus zahlen. Ob dies zu viel oder zu wenig ist, ist weniger eine ökonomische als eine Glaubensfrage: Anhänger hoher Steuern fokussieren sich auf Gerechtigkeitsaspekte; die Linkspartei fordert einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent. Anhänger niedrigerer Belastung betonen, hohe Steuern auf Einkommen minderten die Leistungsbereitschaft und seien daher gesamtwirtschaftlich schädlich.

Schaut man an das andere Ende der Einkommensskala, so würden sich viele Menschen freuen, wenn sie von einem zusätzlich verdienten Euro 25 oder gar 52,5 Cent behalten dürften. Beziehern von Arbeitslosengeld II verbleibt nämlich...

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