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23.09.2015

09:38 Uhr

Wiederwahl des Verdi-Chefs

Warum Bsirske nicht zu beneiden ist

VonFrank Specht

PremiumDie Wiederwahl von Frank Bsirske als Verdi-Chef ist nicht nur Ausdruck seines Erfolgs. Es gibt offenbar sonst niemanden, der den Laden zusammenhalten kann. Und die nächsten vier Jahre werden nicht leicht. Eine Analyse.

Der Verdi-Chef scheint unersetzlich. dpa

Frank Bsirske

Der Verdi-Chef scheint unersetzlich.

DüsseldorfAls die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft vor 14 Jahren gegründet wurde, war keineswegs sicher, dass das Experiment gelingen würde. Frank Bsirske hat es geschafft, fünf teils verfeindete Gewerkschaften zusammenzuführen, auch wenn der Kulturkampf bis heute andauert und Verdi seit der Gründung 800.000 Mitglieder verloren hat. Bsirske hat das Siechtum gestoppt, zum Dank haben ihn die Delegierten beim Bundeskongress in Leipzig für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt.

Der 63-Jährige ist entschlossen, 2019 ein geordnetes Haus an einen Nachfolger zu übergeben. Doch ob ihm das gelingt, ist fraglich. „Stärke, Vielfalt, Zukunft“ lautet das Motto der Delegiertenkonferenz. Neue Stärke hat Verdi gewonnen, das kann sich...

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