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24.11.2016

13:01 Uhr

Wirtschaftsreformen in Deutschland

Ein Appell zum Anpacken

VonEberhard Sasse

PremiumWie für seine Bürger wird auch das Leben für den Staat nicht billiger. Was tut der kluge Kaufmann? Er ändert sein Geschäftsmodell. Und so sollte Deutschland Reformen nicht auf die lange Bank schieben. Ein Gastbeitrag.

Eberhard Sasse ist Unternehmer und IHK-Präsident für München und Oberbayern. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Der Autor

Eberhard Sasse ist Unternehmer und IHK-Präsident für München und Oberbayern. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

München„Morgen ist auch noch ein Tag.“ Das ist eine beliebte Formel für Menschen, die sich heute um eine Entscheidung drücken. Zum Beispiel bei Reformen. Diese entstehen, weil man Prozessen und Abläufen eine gänzlich neue Gestalt gibt. Wie die Wirtschaftsweisen dieser Tage eindrücklich zu Protokoll gegeben haben, zählt das staatliche Ankurbeln der Konjunktur nicht zu den Reformen. Sie empfehlen vielmehr, die aktuellen Spielräume zu nutzen, um steuerliche Anreize für Investitionen zu schaffen, Einkommens- und Unternehmensbesteuerung einer Radikalkur zu unterziehen, sie deutlich zu vereinfachen und die Altersvorsorge an die Realitäten anzupassen. Kurzum: Sie empfehlen Veränderung.

Es ist Veränderung innen, um Veränderung...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

24.11.2016, 17:27 Uhr

Der Autor beruft sich auf Szenarien von Fraunhofer und Prognos, die ich leider nicht kenne. Aber die Ergebnisse dieser Szenarien beruhen auf Annahmen, die man mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehen kann. Mit gesundem Menschenverstand wird man wohl annehmen dürfen, dass die deutsche Wirtschaftsleistung auch in Zukunft wächst (Produltivitätsfortschritte) und dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2060 (in 44 Jahren) vielleicht doppelt so hoch ist wie heute. Dass bei einem doppelt so hohen Bruttoinlandsprodukt die Steuereinnahmen des Staates um bis zu 25 % sinken sollen, ist nicht nachvollziehbar.

Es sei denn, dass die steuerlichen Wünsche des Autors in Erfüllung gehen, dass die Einkommens- und Unternehmensbesteuerung einer Radikalkur unterzogen wird.

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