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04.05.2017

16:37 Uhr

Wolfgang Clement zu Steuererhöhungen

Lasst die Tassen bitte im Schrank!

VonWolfgang Clement

PremiumUSA und UK heizen einen Steuerwettbewerb „nach unten“ an. Darauf muss sich Deutschland einstellen. Höhere Abgaben, wie Hans Eichel sie fordert, würden an Selbstkasteiung grenzen. Augenmaß ist gefordert. Ein Gastbeitrag.

Wolfgang Clement war Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com. action press

Der Autor

Wolfgang Clement war Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Es könnte einem den Atem verschlagen: Zur selben Zeit, da in den USA die von Donald Trump versprochene „größte Steuersenkung aller Zeiten“ auf den Weg gebracht wird und sein Finanzminister ankündigt, die Unternehmensteuer von derzeit 35 auf 15 Prozent abzusenken, für die Einkommensteuer nur noch drei Steuersätze von 10, 25 und 35 Prozent vorzusehen und die Erbschaftsteuer abzuschaffen, plädiert mein ehemaliger Kollege Hans Eichel hierzulande für das genaue Gegenteil: eine teils drastisch höhere Besteuerung von Hoch- und Spitzeneinkommen, eine Abschaffung der Abgeltungsteuer, eine Wiedereinführung der Besteuerung von Vermögen. Das kann bei aller Wertschätzung nicht unwidersprochen bleiben, zumal die britische Regierungschefin...

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