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01.08.2016

18:50 Uhr

Wolfgang Ischinger im Interview

„Zerfall der Weltordnung“

VonDonata Riedel

PremiumDer Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, erklärt die Aufrüstung mit den vielen globalen Krisenherden. Die Hoffnung auf eine Ende der Spirale sieht er ausgerechnet in der US-Präsidentschaftswahl.

Wolfgang Ischinger ist Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. dpa

Krisen befördern die Aufrüstung

Wolfgang Ischinger ist Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.

BerlinSeit 2008 ist Ischinger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. 

Herr Ischinger, ist der Eindruck richtig, dass eine neue Phase des Aufrüstens beginnt?
Es ist sicherlich so, dass wir uns seit einigen Jahren in einer sich verschärfenden Krise der Weltordnungspolitik befinden. Der Politik fehlt es zunehmend an der Fähigkeit, Krisen präventiv zu verhindern oder zumindest schnell zu lösen. Das führt zu wachsender Unsicherheit und dem weit verbreiteten Gefühl eines Zerfalls der Weltordnung.

Wie ist es dazu gekommen?
Es hat zum einen mit dem Rückzug der USA aus der Rolle des Weltpolizisten zu tun, zum anderen mit dem Erstarken des islamistischen Terrorismus....

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