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09.06.2016

11:48 Uhr

Zukunftsatlas 2016 – Leverkusen

Das rheinische Paradox

VonSimone Wermelskirchen

PremiumLeverkusen – das war und ist noch immer Bayer. Doch während der Konzern floriert, ist die Stadt fast pleite. Wie konnte es dazu kommen? Die Spurensuche führt immer wieder aufs Werksgelände – und in eine Nachbargemeinde.

Der Bayer-Konzern prägt in Leverkusen nach wie vor das Bild, doch der Standort lockt inzwischen auch andere Unternehmen an. dpa

Erst war das Werk, dann kam die Stadt

Der Bayer-Konzern prägt in Leverkusen nach wie vor das Bild, doch der Standort lockt inzwischen auch andere Unternehmen an.

LeverkusenSchlote, Forschungslabore, Fabrikanlagen. In luftiger Höhe ziehen Rohrbrücken ihre Bahnen über roten Mitarbeiterfahrrädern und bunten Sicherheitshelmen. „33 Jahre arbeite ich jetzt hier“, sagt Michael Nassenstein und fährt sein Auto zielsicher durch das verwirrende Straßen-, Wege-, Rohrgeflecht des Leverkusener Chemparks – eines der größten Chemieparks in Europa. „Beim Bayer“, so sagt er, arbeite seine Familie „in dritter Generation“.

Über dem Gelände thront das Bayer-Kreuz mit seinen modernen Leuchtdioden, die die 1 710 einstigen Glühbirnen inzwischen ersetzt haben – das Wahrzeichen der Stadt: den Berlinern das Brandenburger Tor, den Kölnern ihren Dom, den Leverkusenern das Bayer-Kreuz.

Menschen wie Nassenstein, die...

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