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16.07.2017

18:27 Uhr

Zukunftsplan des SPD-Kanzlerkandidaten

Schulz kämpft – und niemand merkt es

VonKlaus Stratmann

PremiumSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz präsentiert seinen „Zukunftsplan“ und versucht erneut, für Wahlkampfstimmung zu sorgen. Ökonomen reagieren skeptisch auf eine Investitionspflicht des Staates. „Es hilft niemandem, öffentliche Investitionen wie mit der Schrotflinte zu steigern“, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest.

Der SPD-Chef versucht erneut, so etwas wie Wahlkampf entstehen zu lassen. Reuters

Martin Schulz

Der SPD-Chef versucht erneut, so etwas wie Wahlkampf entstehen zu lassen.

BerlinMartin Schulz müht sich nach Kräften, die Kanzlerin herauszufordern. Eine gute Dreiviertelstunde nimmt er sich am Sonntag im Willy-Brandt-Haus, um Angela Merkels Politik seine eigenen Pläne entgegenzuhalten. Die zentrale Botschaft des SPD-Kanzlerkandidaten: „Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung. Wollen wir ein modernes Deutschland in einem reformierten Europa oder den Erhalt des Status quo und Rückschritt?“, ruft Schulz seinen Zuhörern in der SPD-Parteizentrale entgegen.

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