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06.08.2015

09:39 Uhr

70. Jahre nach Hiroshima

Die Angst vor der Bombe

VonKathrin Witsch, Martin Kölling, Stephan Scheuer

PremiumDie Gefahr eines nuklearen Kriegs steigt, warnen Sicherheitsexperten. Der Ukraine-Konflikt hat eine Abrüstung der beiden größten Nuklearmächte in weite Ferne gerückt. Die meisten Sorgen macht Beobachtern jedoch Asien.

10.000 Menschen starben bei dem Angriff. Quelle: dpa

Hiroshima vor 70 Jahren

10.000 Menschen starben bei dem Angriff.

Quelle: dpa

Tokio, Peking, DüsseldorfAls der B-29-Bomber „Enola Gay“ mitten in der Nacht auf die Landebahn rollte, beteten die US-Soldaten und ihre Generäle der Luftwaffenbasis auf der Insel Tinian. Niemand wusste, ob die neuartige Waffe nicht vielleicht schon beim Start explodieren würde. Doch die „Enola Gay“ brachte die Atombombe „Little Boy“ ans Ziel und warf sie über der japanischen Großstadt Hiroshima ab. Zehntausende Menschen starben sofort, unzählige leiden noch heute unter den Folgen. Drei Tage später flog eine weitere Bombe auf Nagasaki im Süden Japans.

Das Leid sei Mahnung und Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung weltweit, ließ Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch...

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