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09.10.2015

14:22 Uhr

Analyse zur IWF-Tagung

Ratlos in Lima

VonTorsten Riecke

PremiumDer IWF warnt angesichts instabiler Finanzmärkte auf ihrer Jahrestagung in Peru vor einer neuen, weltweiten Wirtschaftskrise. Die Auftragseingänge in der Industrie zeigen, dass das auch Deutschland nicht egal sein kann.

Arbeiterinnen im indischen Bangalore: Was in den Schwellenländern passiert, schlägt sich auch auf die deutsche Wirtschaft nieder. dpa

Künftig «Make in India» statt «Made in China»?

Arbeiterinnen im indischen Bangalore: Was in den Schwellenländern passiert, schlägt sich auch auf die deutsche Wirtschaft nieder.

Als der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank darüber nachdachten, ihre Jahrestagung an diesem Wochenende erstmals seit 50 Jahren wieder in Lateinamerika auszurichten, schien die peruanische Hauptstadt Lima eine gute Wahl. Das Schwellenland gilt als der wirtschaftliche Star des Kontinents und hat nach vielen Irrungen und Wirrungen eine Erfolgsgeschichte mit Wachstumsraten von mehr als sechs Prozent vorzuweisen.

Seit jedoch der weltweite Rohstoffboom vorbei ist, hat sich die Euphorie im rohstoffreichen Peru gelegt. Das Wirtschaftswachstum ist auf die Hälfte geschrumpft, und der IWF sagt für ganz Lateinamerika eine Rezession voraus. Dort wie auch in den Schwellenländern Asiens sind die einstigen Wachstumsmotoren...

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