Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.12.2016

18:26 Uhr

Anis Amris Heimat Tataouine in Tunesien

Hochburg der Gotteskrieger

VonMartin Gehlen

PremiumDie Gegend von Tataouine in Tunesien diente einst als Kulisse für den Film „Krieg der Sterne“. Der mutmaßliche Attentäter von Berlin soll hier geboren worden sein. Seine Familie wird von Anti-Terror-Spezialisten verhört.

Der nordafrikanische Staat hat ein Doppelgesicht. Zum einen begann hier 2011 der Arabische Frühling. Zum anderen ist hier auch der Dschihadismus zu Hause. dpa

Tunesien

Der nordafrikanische Staat hat ein Doppelgesicht. Zum einen begann hier 2011 der Arabische Frühling. Zum anderen ist hier auch der Dschihadismus zu Hause.

KairoWohin das Auge reicht, nichts als staubige Einöde. Wie viele Städtchen im Süden Tunesiens ist auch Tataouine ein trostloser Ort am Rand der Wüste. Einst diente die Gegend als Kulisse für den Film „Krieg der Sterne“. Hier soll der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Ben Othman Amri geboren worden sein. Seine Eltern und Geschwister werden von tunesischen Anti-Terror-Spezialisten verhört, die Familie ist inzwischen weggezogen. 40 Prozent der gut 100.000 Einwohner von Tataouine sind arbeitslos, alle Hoffnungen auf ein besseres Leben nach dem Arabischen Frühling sind zerstoben.

Stattdessen hat die Nähe zu Libyen die Stadt zu einer Hochburg der Dschihadisten gemacht. In...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×