Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.12.2015

18:01 Uhr

Anthony Gardner

„Europa sollte deutsche Führungsstärke willkommen heißen“

PremiumDer amerikanische Botschafter bei der EU spricht im Interview über die deutsche Willkommenskultur in der Flüchtlingskrise, kritische Volksvertreter und den Streit zwischen Europa und den USA beim Datenschutz.

„Alleingänge funktionieren nicht“.

Botschafter Gardner (l.) mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker 2014

„Alleingänge funktionieren nicht“.

BrüsselMit dem Aufzug geht es in die Tiefe. Im ersten Untergeschoss öffnen sich Eisentüren mit leisem Summen, um Sekunden später wieder schwer ins Schloss zu fallen. Der US-Botschafter bei der EU empfängt in einem fensterlosen Raum. Es gibt Kaffee, Wasser – und manch offenes Wort. Am Projekt Europa und an der transatlantischen Freundschaft zweifelt Anthony Gardner trotz bisweilen auftretender Irritationen nicht: „Ich habe in Brüssel gearbeitet, ich habe 15 Jahre in London gelebt. Ich glaube an Europa.“


Herr Botschafter, die Spannungen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise haben Debatten über den drohenden Zerfall der EU beflügelt. Ist Europa noch zu...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×