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05.10.2016

21:30 Uhr

António Guterres

Ein welt- und wortgewandter Portugiese für die Uno

VonJan-Dirk Herbermann

PremiumAntónio Guterres soll Ban Ki Moon als Uno-Generalsekretär ablösen. Er tritt ein schweres Erbe an, die Organisation konnte ihrem eigenen Anspruch zuletzt nicht gerecht werden. Doch der Portugiese hat gute Voraussetzungen.

Der Portugiese warnte schon seit Jahren vor einer großen Flüchtlingskrise. Imago

António Guterres

Der Portugiese warnte schon seit Jahren vor einer großen Flüchtlingskrise.

BrüsselDer Uno-Sicherheitsrat legt sich fest: António Guterres, der frühere Premierminister Portugals, soll 2017 Ban Ki Moon als Uno-Generalsekretär ablösen. Die Uno-Vollversammlung muss die Empfehlung des Sicherheitsrats noch bestätigen – das Ja für den weltgewandten Südeuropäer (67) ist so gut wie sicher.

Guterres wird ein schweres Erbe antreten. Die Vereinten Nationen konnten in den vergangenen Jahren ihrer wichtigsten Aufgabe, Stabilität und Frieden in die Welt zu bringen, nicht gerecht werden. Über eigentliche politische Macht wird auch ein Guterres in seiner fünfjährigen Amtszeit nicht verfügen. Er kann aber durch Appelle die Politiker und die Weltöffentlichkeit aufrütteln. Er muss sich vor allen...

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