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19.04.2016

18:30 Uhr

Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat

Abschied von der Mitbestimmung

VonDaniel Delhaes, Frank Specht, Dieter Fockenbrock

PremiumEine exklusive Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt: Bei immer weniger Unternehmen haben die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat ein Wörtchen mitzureden. Eine Branche sticht dabei besonders negativ heraus.

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Unternehmen bluten langsam aus, so eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung. dpa

Warnstreik Öffentlicher Dienst

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Unternehmen bluten langsam aus, so eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Düsseldorf/BerlinEigentlich soll in diesem Jahr gefeiert werden. Seit 40 Jahren gibt es das Mitbestimmungsgesetz: „Die Stärke der deutschen Wirtschaft beruht ganz wesentlich darauf, dass Arbeitnehmer ihr Wissen und ihr Engagement in die Unternehmenspolitik einbringen“, lobt DGB-Chef Reiner Hoffmann.

Diese Wertschätzung teilt allerdings nicht die gesamte Wirtschaft. Die Mitbestimmung blute langsam aus, weil immer mehr Unternehmen mitbestimmungsfreie ausländische Rechtsformen oder Lücken im Gesetz von 1976 „geschickt ausnutzen“, kritisiert die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung.

Laut Gesetz müssen Aufsichtsräte bei Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten zu einem Drittel Arbeitnehmervertreter sein, ab 2.000 Beschäftigten sogar zur Hälfte. Gab es 2002 noch 767 Unternehmen mit paritätisch...

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