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10.05.2016

12:31 Uhr

Athen braucht Milliardenspritze

Der griechische Patient kommt nicht auf die Beine

VonJan Hildebrand

PremiumGriechenland droht die Pleite – schon wieder. Und so werden vermutlich erneut Milliarden nach Athen fließen. Was das bringt? Wenig. Doch um die wirtschaftliche Gesundung des Landes geht es ohnehin nicht. Eine Analyse.

Mal wieder hängt die griechische Regierung mit der Umsetzung der zugesagten Maßnahmen Monate hinterher. dpa

Dunkle Wolken ziehen in Athen über den Parthenon Tempel auf der Akropolis

Mal wieder hängt die griechische Regierung mit der Umsetzung der zugesagten Maßnahmen Monate hinterher.

Wolfgang Schäuble hat sich festgelegt. „Wir werden dieses Jahr keine große Griechenland-Krise kriegen“, sagte der Finanzminister kürzlich. Doch zunehmend drängt sich die Frage auf, ob es sich bei Schäubles Satz um eine Zusage oder doch eher um eine laut vorgetragene Hoffnung handelt.

In Griechenland versuchen die Gewerkschaften, das Land lahmzulegen, auf dem Syntagma-Platz werfen Demonstranten Molotowcocktails, während Ministerpräsident Alexis Tsipras im Parlament beim Durchboxen eines weiteren Sparpakets um seine Regierungsmehrheit fürchten muss. In jedem anderen europäischen Land würde man von Krise sprechen.

Nach sechs Jahren Dauerrettung und unzähliger Sparpakete reagieren viele Griechen fatalistisch. Wie es besser werden soll in dem...

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