Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.06.2016

17:30 Uhr

Bankenpleiten

EU will Verlustrisiken einheitlich regeln

VonRuth Berschens

PremiumUnterschiedliche Regelungen im nationalen Insolvenzrecht ihrer Mitgliedsländer bereiten der EU Kopfschmerzen. Brüssel will daher nun klarstellen, welche Gläubiger im Falle einer Bankenpleite haften müssen.

Rangfolgen von Verbindlichkeiten im Insolvenzrecht sollen harmonisiert werden. dpa

EU-Kommission in Brüssel

Rangfolgen von Verbindlichkeiten im Insolvenzrecht sollen harmonisiert werden.

BrüsselWenn ein Finanzinstitut zusammenbricht, sollen nicht mehr die Steuerzahler, sondern die Gläubiger für die Verluste haften – bloß welche? Auf diese Frage geben Deutschland, Frankreich und Italien unterschiedliche Antworten in ihrem nationalen Insolvenzrecht.

Der EU-Kommission gefällt das nicht. „Voneinander abweichende Ansätze für die Gläubiger-Klassifizierung“ könnten „die Abwicklung von grenzüberschreitend tätigen Banken behindern“ und Rechtsunsicherheit zur Folge haben, heißt es in einem Arbeitspapier der Brüsseler Behörde. Daher sei es nötig, „die Rangfolgen von Verbindlichkeiten“ im Insolvenzrecht EU-weit zu harmonisieren, schreibt die Kommission in dem neunseitigen Dokument. Dieses Papier liegt dem Handelsblatt vor.

Die Kommission analysiert darin die teils bereits beschlossenen,...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×